Strahlung

Ungesunde Strahlen

Handys strahlen, weil durch deren Gebrauch Signale mit Hilfe von elektromagnetischen Wellen zwischen dem Gerät und einer fest installierten Mobilfunkantenne übertragen werden. Schon seit vielen Jahren beschäftigt sich die Forschung mit der Frage, ob diese Strahlen gefährlich sind. Nun hat die Weltgesundheitsorganisation WHO eine Warnung ausgesprochen: Handystrahlung ist “möglicherweise krebserregend”. Und: Der häufige Gebrauch von Mobiltelefonen könnte das Risiko bestimmter Hirntumore erhöhen.

Strahlenbelastung verkleinern

Vor allem der Verbindungsaufbau zu Beginn eines Gesprächs sondert viel elektromagnetische Strahlung ab. Deshalb ist es zu empfehlen, das Handy während des Verbindungsaufbaus weg vom Kopf zu halten oder eine Freisprechanlage zu benutzen. Ist die Verbindung schlecht, wie zum Beispiel in Tunnels oder während Zugfahrten, sollte nicht telefoniert werden, da auch dann die Strahlung erhöht ist. Allgemein gilt: Je besser der Empfang ist, desto geringer ist die Belastung durch Strahlung. Möchtest du schon beim Handykauf auf die Strahlenbelastung achten, dann kauf dir ein Handy mit einem niedrigen SAR-Wert (< 0.4 Watt/kg).

Tipps

  • Telefoniere nur kurz und bei gutem Empfang, halte dein Handy beim Verbindungsaufbau weg vom Kopf oder benutze eine Freisprechanlage, um die elektromagnetische Strahlung zu verringern! Noch besser ist es, eine Kurznachricht per SMS, Chat oder Mail zu senden, anstatt zu telefonieren.
  • Schalte dein Handy aus oder stelle es in den Flugmodus, wenn du es für längere Zeit nicht brauchst (beim Sport, im Kino, im Schlaf)! Die Weckerfunktion bleibt bei den meisten Handys auch aktiv, wenn du dieses ausschaltest.

Weitere Informationen zur Strahlung

Bundesamt für Gesundheit – Mobiltelefon und Strahlung
www.bag.admin.ch