Psychische Störungen

Psychische Störungen bei Jugendlichen?

Angst, Traurigkeit oder belastende Gedanken gehören zum Leben dazu. Liebeskummer, Stress in der Schule oder mit den Eltern, Angst vor der nächsten Prüfung - meistens gehen diese unangenehmen Zustände und Gefühle mit der Zeit von selber wieder weg. Manchmal jedoch sind die eigenen Gedanken und Gefühle so belastend, dass es keinen Ausweg zu geben scheint. Von einer psychischen Störung spricht man, wenn das Denken, Fühlen und Handeln über längere Zeit so verändert ist, dass man stark darunter leidet und seinen Alltag nicht mehr bewältigen kann.

Die Hälfte aller Menschen entwickelt mindesten einmal in ihrem Leben eine psychische Störung. Viele wissen nicht, dass solche Leiden auch im Jugendalter oder bereits in der Kindheit auftreten können. Jeder fünfte Jugendliche erkrankt einmal in seiner Entwicklung an einem psychischen Leiden. Gerade die Zeit der Pubertät bringt viele neue Herausforderungen mit sich, nicht alle Jugendlichen meistern diese problemlos.

Die Gründe warum ein Mensch eine psychische Störung entwickelt sind sehr verschieden und unterscheiden sich von Person zu Person. Gewisse Umstände im Leben eines Menschen können die Entwicklung einer psychischen Störung begünstigen, andere wiederum schützen eine Person. So sind beispielsweise ein schlechtes Selbstwertgefühl oder fehlende Unterstützung im Elternhaus ein Risikofaktor für eine psychische Störung. Ein positives Selbstwertgefühl oder gute Freundschaften hingegen schützt davor. Ein guter Umgang mit Stress und ausreichender Schlaf gelten ebenfalls als Schutzfaktoren.

Von 100 Basler Jugendlichen...

  • sind 15 oft traurig oder deprimiert
  • sind 11 oft unzufrieden
  • fühlen sich 14 leer und sind hoffnungslos
  • haben 6 Angstzustände
  • sind 15 nervös und unruhig
  • empfinden 21 den Umgang mit Stress als eine Belastung

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