Psychische Erkrankungen

Von einer psychischen Störung spricht man, wenn das Denken, Fühlen und Handeln über längere Zeit so verändert ist, dass man stark darunter leidet und seinen Alltag nicht mehr bewältigen kann. Falls du solche Phasen in deinem Leben kennst, ist es wichtig mit jemandem darüber zu sprechen.

Mehr als nur Stimmungsschwankungen

Angst, Traurigkeit oder belastende Gedanken gehören zum Leben dazu. Liebeskummer, Stress in der Schule oder mit den Eltern, Angst vor der nächsten Prüfung - meistens gehen diese unangenehmen Zustände und Gefühle mit der Zeit wieder von selber wieder weg. Problematisch wird es hingegen, wenn die Gedanken und Gefühle so stark und unangenehm werden und du keine Ausweg aus der Situation findest. Von einer psychischen Störung spricht man, wenn das Denken, Fühlen und Handeln über längere Zeit so verändert ist, dass man stark darunter leidet und seinen Alltag nicht mehr bewältigen kann. Falls du solche Phasen in deinem Leben kennst, ist es wichtig mit jemandem darüber zu sprechen. Wichtige Adressen findest du unter Wann brauche ich Hilfe.

Viele Jugendliche sind betroffen

Die Hälfte aller Menschen entwickelt mindesten einmal in ihrem Leben eine psychische Störung. Viele wissen nicht, dass solche Leiden auch im Jugendalter oder bereits in der Kindheit auftreten können. Jeder fünfte Jugendliche erkrankt jedoch einmal in seiner Entwicklung an einem psychischen Leiden. Gerade die Zeit der Pubertät bringt viele neue Herausforderungen mit sich, nicht alle Jugendlichen meistern diese problemlos.

Warum wird jemand psychisch krank?

Es gibt viele Formen von psychischen Störung, und genauso vielfältig sind auch die Gründe dafür. Sicher ist, dass gewisse Lebensumstände die Entwicklung der Krankheit begünstigen. So sind beispielsweise Personen, die ein schlechtes Selbstwertgefühl oder fehlende Unterstützung im Elternhaus haben, einem grösseren Risiko ausgesetzt. Umgekehrt können uns intakte soziale Beziehungen und ein positives Selbstbewusstsein vor einer Erkrankung schützen. Ein guter Umgang mit Stress und ausreichender Schlaf gelten ebenfalls als Schutzfaktoren.

nach oben